Schwerpunktthemen
Aktuelle Nachrichten
29.08.2011
Bundesforschungsministerin Schavan gründet Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie
Mit der Übergabe eines symbolischen silbernen Schlüssels gründete Bundesforschungsministerin Prof. Annette Schavan am heutigen Montag, dem 29.8.2011, in Freiberg zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie. mehr...
23.08.2011
Forschungsschiff Polarstern am Nordpol
„Höher“ geht es nicht: Am 22. August 2011 erreicht der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft den Nordpol. Veränderungen im Hohen Norden zu dokumentieren, ist das Ziel der aktuellen Expedition. Und so führen die Forscher an Bord auch am nördlichsten Punkt der Erde ein ausgiebiges Untersuchungsprogramm in Wasser, Eis und Luft durch. Die geringe Meereisbedeckung erlaubt die Route über den Pol ins Untersuchungsgebiet Kanadische Arktis. mehr...
23.08.2011
Göttinger Forscher koordinieren Umweltforschungsprogramm am Amazonas
Geographen der Universität Göttingen koordinieren ein großangelegtes Forschungsprogramm in der Amazonasregion. Schwerpunkte sind die Analyse und Entwicklung von Methoden zur besseren Kohlenstoffspeicherung in Böden, die Reduktion von Treibhausgasen und der Erhalt wichtiger Ökosystemfunktionen. Das Verbundprojekt mit dem Namen „carbiocial“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für fünf Jahre mit insgesamt 6,15 Millionen Euro gefördert. mehr...
23.08.2011
Klimawandel: Biologische Vielfalt könnte stärker schwinden als bisher angenommen
Wie Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Senckenberg Gesellschaft für Naturkunde herausfanden, muss die Rate des tatsächlichen Biodiversitätsverlusts möglicherweise deutlich nach oben korrigiert werden: Bis zum Jahr 2080 könnte in bestimmten Organismengruppen über 80 % der genetischen Vielfalt innerhalb von Arten verschwinden, so die Forscher in der Titelstory des Fachjournals „Nature Climate Change“. Die Studie ist die erste weltweit, die den Verlust der biologischen Diversität auf Basis der genetischen Vielfalt quantifiziert. mehr...
22.08.2011
Universität Oldenburg erhält ERASMUS MUNDUS-Masterstudiengang zur Windenergie
RASMUS MUNDUS, das Exzellenzprogramm der Europäischen Kommission für Hochschulausbildung, fördert den internationalen Studiengang „European Wind Energy Master“ (EWEM) an der Universität Oldenburg. Der Masterstudiengang – ein Kooperationsprojekt mit der Delft University of Technology (Delft, Niederlande), der Technical University of Denmark (Kopenhagen, Dänemark) und der Norwegian University of Science and Technology (Trondheim, Norwegen) – geht im Wintersemester 2012/13 an den Start. mehr...
22.08.2011
Die Ostsee der Zukunft im Miniformat
Mit Hilfe von sechs großen Versuchstanks erforschen Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), wie sich das Leben am Boden der Ostsee in den kommenden Jahrzehnten entwickelt. In den so genannten „Benthokosmen“ simulieren sie Umweltbedingungen, die sie für die Zukunft erwarten. Ziel der Forscher ist es, mögliche strukturelle und funktionale Verschiebungen in den Lebensgemeinschaften zu erfassen und deren Konsequenzen abzuschätzen. mehr...
22.08.2011
Konferenz: „Historische Klimatologie: Vergangenheit und Zukunft“
Menschen waren zu allen Zeiten und in allen Regionen von Veränderungen der Umwelt betroffen. Doch durch den menschenverursachten Klimawandel drängen plötzlich neue Fragen: Welche sozioökologischen Auswirkungen hatten Umweltveränderungen in anderen Epochen? Wie wurde früher mit ihnen umgegangen? Wie wurde das Wissen über sie weitergegeben? Am 5. und 6. September diskutieren dazu Historiker und Geografen aus den USA, Frankreich, der Schweiz, Kanada, Indien und Deutschland. mehr...
22.08.2011
Wie die Natur Lachgas abbaut
Lachgas (N2O) ist ein schädliches Klimagas. Es wirkt als Treibhausgas 300-mal stärker als CO-2 und zerstört die Ozonschicht. In der Landwirtschaft entsteht durch Überdüngung, wenn Mikroorganismen Nitrat-Dünger zersetzen. Der Abbau von Lachgas läuft oft unvollständig ab und hängt stark von den Umweltbedingungen ab. Forscher aus Freiburg, Konstanz und Karlsruhe KIT haben nun Struktur und Mechanismus des Lachgas-abbauenden Enzyms aufgeklärt und in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht . mehr...
22.08.2011
Wie Taifune tropische Küstenökosysteme schädigen
Das weltweit am häufigsten von tropischen Stürmen heimgesuchte Meeresgebiet liegt vor der Küste Südchinas mit der Insel Hainan. Im Jahre 2008 traf der Wirbelsturm Kammuri auf Hainan. Forscher des ZMT und ihre chinesischen Partner untersuchten die Auswirkungen des Taifun auf die Küstenökosysteme der Insel unmittelbar nach dessen Auftreffen. mehr...
22.08.2011
Wissenschaftler der TU Hamburg sind dem Rätsel der Entstehung von Riesenwellen auf der Spur
Riesenwellen können Schiffe auf hoher See beschädigen und etliche bis heute verschollene Schiffe gehen vermutlich auf ihr Konto. Schon lange sucht die Fachwelt nach einem Modell, um das Entstehen von Monsterwellen abbilden zu können. Zum ersten Mal ist dies jetzt einem deutsch-australischen Forscherteam von der TU Hamburg und der National University in Canberra gelungen. mehr...
22.08.2011
Neues Zuhause für Meeresforscher: Wattenmeerstation Sylt weiht zwei Gästehäuser ein
Am 23. August weiht Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft, in List zwei grundsanierte Gästehäuser der Wattenmeerstation Sylt ein. mehr...
22.08.2011
Beobachtungsplattform Meeresschildkröte - Neues Forschungsprojekt am IFM-GEOMAR
Meeresforscher des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) untersuchen die Wanderungen der weltweit drittgrößten Population der gefährdeten Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta) sowie die Mechanismen und Genetik ihrer Fortpflanzung. Mithilfe von Sendern und Satellitenkommunikation sollen einige Schildkröten verfolgt werden, außerdem können Messsensoren weitere physikalische und chemische Größen über mehrere Monate zu messen. Die ersten Experimente haben in den vergangenen Wochen begonnen, rechtzeitig vor Beginn der Fortpflanzungsperiode. mehr...
22.08.2011
Weltweites Amphibiensterben: Erste großen Datenerhebung über Amphibienpilz in Asien abgeschlossen
Ein internationales Team von 33 Forschern aus 26 Institutionen Nordamerikas, Europas, Australiens und Asiens hat die erste große Datenerhebung über einen für Amphibien oftmals tödlichen Pilz in Asien abgeschlossen. Der Erreger bedroht weltweit in großem Umfang Amphibien und steht im Verdacht, die Hauptursache für das Verschwinden von mehr als 200 Arten zu sein. mehr...
22.08.2011
Stickstoff im Boden sorgt für saubere Luft
Nitrithaltiger Ackerboden bildet eine Quelle für Hydroxylradikale, die die Atmosphäre von Schadstoffen reinigen. mehr...










