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Konferenz: „Historische Klimatologie: Vergangenheit und Zukunft“

Menschen waren zu allen Zeiten und in allen Regionen von Veränderungen der Umwelt betroffen. Doch durch den menschenverursachten Klimawandel drängen plötzlich neue Fragen: Welche sozioökologischen Auswirkungen hatten Umweltveränderungen in anderen Epochen? Wie wurde früher mit ihnen umgegangen? Wie wurde das Wissen über sie weitergegeben? Am 5. und 6. September diskutieren dazu Historiker und Geografen aus den USA, Frankreich, der Schweiz, Kanada, Indien und Deutschland.

Die Konferenz „Historical Climatology: Past and Future“ wird vom Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP) gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), dem Institut d'études politiques (Sciences Po) und der Université de Versailles organisiert.

Auf der Tagung „Historical Climatology: Past and Future“ widmen sich Historiker und Geografen gemeinsam dem Klima in der Geschichte: Anhand von historischen Aufzeichnungen rekonstruieren sie die klimatischen Bedingungen und Veränderungen, um Erkenntnisse für eine historische Klimafolgenforschung zu gewinnen. Außerdem werden sie sich mit der Wissens- und Kulturgeschichte des Klimas auseinandersetzen. Ziel der Konferenz ist es, die Erkenntnisse vor dem Hintergrund eines gegenwärtigen, anthropogenen Klimawandels zu diskutieren und eine Transparenz auf dem Gebiet historischer Klimatografie zu schaffen.

ReferentInnen:
Rudolf Brázdil (Universität Brünn), Chantal Camenisch (Universität Bern), Bruce Campbell (School of Geography, Archaeology and Palaeoecology, Queen’s University), Ranjan Chakrabarti (Jadavpur University, Kolkata), Dipesh Chakrabarty (University of Chicago), Petr Dobrovolny (Universität Brünn), Steven Engler (KWI), François Gemenne (Sciences Po, Paris), Rüdiger Glaser (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Daniel Krämer (Universität Bern), Claus Leggewie (KWI), Emmanuel Le Roy Ladurie (Collège de France), Jürg Luterbacher (Universität Gießen), Brice Martin (Université de Mulhouse Colmar), John R. McNeill (Georgetown University), Cary Mock (University of South Carolina), Martin Parry (Imperial College London), Christian Pfister (Universität Bern), Kathleen Pribyl (University of Brighton), Eleonora Rohland (KWI), Christian Rohr (Universität Bern), Gerrit Schenk (TU Darmstadt), Isabell Schrickel (TU Berlin), Philip Slavin (McGill University, Montréal), Bernd Sommer (KWI), Steffen Vogt (Institut für Physische Geographie Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Sam White (Oberlin College) und Ricarda Winkelmann (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung).

Leitung: Franz Mauelshagen (KWI) und Grégory Quenet (Université de Versailles).

Datum: Montag, 5. September 2011 und Dienstag, 6. September 2011
Ort: Deutsches Historisches Institut Paris, 8 rue du Parc Royal, 75003 Paris
Anmeldung: Bis zum 31. August bei Dunja Houelleu: dhouelleu@dhi-paris.fr
Tagungssprache ist Englisch. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

Weitere Informationen:

Pressekontakt:

Journalisten, die sich für die Tagung akkreditieren möchten oder Interviews wünschen wenden sich an:

Dunja Houelleu, DHIP, +33/1/445423-91, dhouelleu@dhi-paris.fr

oder

Viola Noll, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, KWI, Tel. 0201/7204-152, viola.noll@kwi-nrw.de

Quelle: idw-online.de

zuletzt geändert am 2014-08-26 11:05:15 durch Jana Stone | Impressum